Was haben Sie vom Güteschutz beim Pulverbeschichter?

Unaufgefordert kommen externe Prüfer von QUALICOAT zu Pulverbeschichtern, die sich der freiwilligen Überwachung anschließen. Sie checken mehrmals im Jahr Labor, QS-Mitarbeiter, Vorbehandlung, Pulver, Einbrenntemperaturen, und vieles mehr.

Was haben Sie als Kunde davon?

Pulverbeschichtung - was Sie davon haben

Dies und noch mehr prüfen bei uns 4 extra freigestellte Mitarbeiter in Labor und Qualitätssicherung täglich zusätzlich zur QUALICOAT-Überwachung. Diese Sicherheit kann Ihnen nur ein QUALICOAT-überwachter Betrieb bieten. Achten Sie bei der Auftragsvergabe darauf.


 

Flugrost

Unbehandelte Stahlteile rosten. Bei Schwarzstahl vor/nach erfolgter mechanischer Bearbeitung oder chemischer Entlackung kann im Kontakt mit Luft Flugrost auftreten. Als Spezialist für Metalloberflächen-Veredelung bieten wir Ihnen hierzu Korrosionsschutz an:

Bei der Passivierung wird in einem speziellen alkalischen Tauchbad die aktive Stahloberfläche passiviert und und ein dünner Schutzfilm aufgelegt. Dieser Schutz verhindert so eine Flugrostbildung bei trockener Lagerung oder längerem, trockenen Transport, ist aber nicht witterungsbeständig im Außenbereich.

Bei der Phosphatierung wird eine sog. Konversionsschicht aufgebracht, die auch der Außenwitterung bei einem Transport standhält und eine gute Vorbehandlung für das anschließende Qualitätsbeschichten ist.

Beide Möglichkeiten, Das Passivieren und das Phosphatieren, erhalten Sie bei uns. Sprechen Sie uns einfach darauf an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


 

Farbtöne mit verminderter Deckkraft

Farbtöne mit verminderter Deckkraft

Die verminderte Deckkraft ist kein "Muß" bei diesen Farbtönen, sie tritt vor allem bei bestimmten Profilgeometrien (z. B. scharfen Ecken) stärker auf. Die Häufigkeit liegt eher in Rot-, Grün- und Gelbfarben. Alle Farbhersteller arbeiten an diesem Problem.


 

Metalliclacke

Metallic,- Eisenglimmer und Silberlacke sind gekennzeichnet durch hohe Brillanz, optische Tiefe und vor allem durch unterschiedlichen Farbeindruck bei wechselnden Betrachtungswinkeln. Im Unterschied zu den üblichen RAL-Farbtönen sind die Metallicfarben sog. "lebende" Farben, bei denen die Oberfläche diese architektonisch gewollte Farbnuancen beinhaltet.

Dies ist u. a. hervorgerufen durch die Pigmente im Pulverlack. Das Metallicpigment wird überwiegend in Form feiner Blättchen eingesetzt. Der Farbeindruck hängt von der Orientierung dieser Blättchen in der Lackschicht ab. Technisch gesehen können diese Arten von Farben farbmetrisch nicht völlig exakt eingestellt werden, optische Unterschiede sind Stand der Technik. Dies liegt auch an der Metamerie (dem Verhalten des Metallic bei sich wechselndem Licht und Betrachtungsabstand/-winkel). Die Grundeinstellung im Pulverwerk erfolgt bei Tageslicht, je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel stellt sich die Farbe anders dar.

Des weiteren sind die Ursachen im Verhalten des Pulverlackes bzw. der geschilderten Blättchen während des Lackiervorganges zu sehen. Anlagenspezifische Einstellungen wie z. B. Einbrenntemperaturen, Schichtstärke etc. sind mitbestimmend. Last but not least hat die Profilgeometrie großen Einfluß auf die Oberflächenwirkung. Größere Flächen wirken anders als kleine. So wirkt z. B. eine Glasleiste anders als ein Rahmen- oder Flügelprofil; der Unterschied zu einem Blech ist noch größer. Unterschiedliche Lackierflächen ergeben unterschiedliche Wirkungen, insbesondere, wenn diese beispielsweise im 90°-Winkel zueinander verbunden werden, wie bei einem Fenster.

Um den Einsatz im Fassadenbereich zu gestalten, wird empfohlen, vor Produktionsbeginn sog. Grenzmuster (Hell-/Dunkelmuster) mit dem Beschichter abzustimmen. Innerhalb dieses Bereiches wird der Lackiervorgang dann als stabil fixiert und das Ergebnis ist dementsprechend. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang unsere Information "Reinigung beschichteter Oberflächen".


 

Stahl-Beschichtung

LOGO - FEROCOLOR

FEROCOLOR - Farbtabelle

FEROCOLOR © und deren Einzelmarken sind eingetragene Markenzeichen der Firmen
PBS-Schreiner GmbH & Co. KG, Lackier-Müller GmbH und Josef Höfer GmbH.

*) Grundlage: Gewährleistungsbestimmungen und AGB FEROCOLOR ©, Stand 01.01.2000

Mit Ferocolor 50 % längere Haltbarkeit für Stahloberflächen!
Neugierig? Näheres finden Sie unter www.ferocolor.de , einfach mal ansehen,
Sie werden staunen.


 

Lagerung

Vorsicht bei in PE/PP-Folie eingeschweißten Profilen oder Blechen.

Profile, Bleche oder Formteile, die nach der Beschichtung zum Transport in PE- oder PP-Folie eingeschweißt werden, dürfen nicht in der Sonne gelagert werden.

Unter Sonneneinwirkung bilden sich auf der Beschichtung durch auskristallisieren von Salzen aus der Feuchtigkeit unter der Folie unschöne Schleier, die mit Reiniger nicht zu entfernen sind.


 

Filiformkorrosion / Vor-Anodisation

(=Aneloxal-Verfahren)

Filiformkorrosion ist eine hauptsächlich unter starken Emissionen von Industrie und Verkehr, in Meeresnähe oder in Schwimmbädern manchmal auf den Aluminiumbauteilen entstehende Korrosion unter der Pulverlackschicht. Dabei bildet sich trotz guter Haftung und Verarbeitung eine filigrane Korrosion ausgehend von den Schnittkanten, die auf Dauer zu Auflösungs-erscheinungen der Dekorschicht führt. Die Vorbehandlung mit einer Chromatschicht stellt unter diesen ungünstigen Bedingungen (Meeresnähe /Schwimmbad /Chemieindustrie) keinen ausreichenden Schutz dar, wie neutrale Untersuchungen zeigen.

Filmkorrosion

Neben der bisher zur optimalen Haftung des Pulverlackes auf Aluminium üblichen Chromatschicht kann man das Material auch einer sog. Vor-Anodisation unterziehen. Diese Behand-lung ist umweltfreundlich und stellt einen guten Schutz gegen die Filiformkorrosion dar.

Langjährige ausgedehnte Versuche mit der Vor-Anodisation haben deutlich ergeben, dass diese Technik der Vorbehandlung (vorausgesetzt sie wird richtig angewandt) die einzige Vorbehandlung zur Pulverbeschichtung ist, die der Filiformkorrosion widersteht. Dabei ist im Produktionsprozeß auch wichtig, dass zwischen Vorbehandlung und Pulverbeschichtung kein unnötiges Zwischenhandling erfolgt und keine Zeit verloren geht.

Das internationale Qualitätssiegel QUALICOAT, von dem Höfer zertifiziert ist, hat diese Vorbehandlung als geschützte Qualität zusätzlich in Ihre Prüfbestimmungen aufgenommen.

Gemäß dem VOA Merkblatt A06 B02/2014 wird verwiesen auf die Kontaktstellen an den Profilenden. Die hier entstehenden Fehlstellen müssen später durch einen sogenannten Sauberschnitt* entfernt werden. Dafür ist bei der Kontaktierung an den Enden ein Bereich von 30 mm freizuhalten. Bei der Voranodisation können sogar bis zu 50 mm verworfen werden.

Zum Anodisieren werden die Gegenstände in Bäder getaucht. Um eine gleichmäßige Schichtqualität zu erhalten, sind Kühleinrichtungen und Lufteinblasung (Durchmischung) wichtig. Die Oberflächen der zu anodisierenden Teile müssen sauber sein, d. h., frei von Verschmutzungen durch Festkörper, Metallspuren, Metallflitter, Schleifstaub, Reste von Schmierstoffen, Öl, Korrosionsprodukte sowie von Verunreinigungen durch Fette, Öle und Handschweiß. Daher müssen die Teile vor dem Anodisieren gereinigt und gebeizt werden.

Die Teile durchlaufen folgenden Veredelungsprozeß: Entfetten, Spülen, Beizen, Spülen, Dekapieren und Spülen. Das Anodisieren erfolgt mit festgelegten Parametern. Die weiteren Behandlungen sind: Spülen, Spülen und Trocknen mit ca. 96 Grad Celsius Objekttemperatur. Anschließend erfolgt die Pulverbeschichtung.

Pulverbeschichtung mit Höfer-Aneloxal

Pulverbeschichtung

1 Pulverbeschichtung (> 50µm)
2 Oxidschicht (ca. 3-6µm)
3 Sperrschicht (ca. 1 µm)
4 Aluminium (ca. 2 mm)

Die Sicherheit guter Qualität in der anschließend ohne Zwischenschritt (!) (z. B. Abhängen) durchzuführenden Pulverbeschichtung baut auch auf der Oberflächenveredelung nach den Richtlinien von QUALICOAT.

Die internen Qualitätsprüfungen der Vor-Anodisation hinsichtlich der Haftungsprüfungen zur Pulverbeschichtung umfassen Kochtest und Schichtdicke (nach EN ISO 2360) und die Prüfungen zum Pulverlack. Externe Prüfungen durch QUALICOAT erfolgen zusätzlich.

Für Aluminiumteile, die in unbelasteter Umgebung verbaut werden, genügt die normale Chromatvorbehandlung zur Pulverbeschichtung. Die Vor-Anodisierung als vorbeugende Vorbehandlung zur Pulverbeschichtung für belastete Umgebung ist gegenüber der Chromatierung umfangreicher und daher auch etwas teurer.


 

Höfer von internationalem Qualitätssiegel zertifiziert

logo_qualicoat_klein

Höfer verfügt über die internationale Zertifizierung QUALICOAT. Alle bei uns veredelten Pulverlackoberflächen entsprechen so einem weltweit hohen Standard.

Neben unserer eigenen Qualitätssicherung mit 4 Mitarbeitern, die ständig für Sie prüfen, werden wir von externen Instituten laufend neutral überwacht. Unangemeldete Zusatzprüfungen unabhängiger Labore stellen sicher, dass wir alle wichtigen Parameter einhalten. Sei es in der chemischen Vorbehandlung, in der Pulverbeschichtung ober bis hin zur Dokumentation aller Prüfwerte

Diese internationale Zertifizierung und unsere über 30jährige Erfahrung in der Oberflächenveredelung geben Ihnen die Sicherheit eines guten Partners.


 

Garantie verzinkter Stahl/Pulverbeschichtung

Dekoratives Aussehen und dauerhafter Schutz von Stahlteilen: Feuerverzinkung und Pulverbeschichtung. Auf dieses "Duplex-Verfahren" gewähren wir Garantie.

Der Grundwerkstoff, das Eisen, sollte möglichst wenig Silizium und Phosphor enthalten. Silizium- und phosphorhaltige Stähle können in der Bearbeitung reagieren. Krater und Blasen, die aus der Reaktion der Zinkschicht während der Beschichtung stammen, beeinträchtigen die optische Wirkung. Beschichteter Stahl hat daher eine andere Oberfläche als beispielsweise beschichtetes Aluminium. Die Funktion der Teile wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Der Zinküberzug muß zusammenhängend und frei von Fehlern auf der Sichtfläche sein. Die Oberfläche soll frei von Läufern, Zunder oder artfremden Schichten sein.
Der Verzinker benötigt den Hinweis: Überzug DIN 50976 t Zn b. Das "b" steht für die spätere Beschichtung.

Um die verzinkte Oberfläche für die Pulverbeschichtung zu reinigen, werden die Teile einer Vorbehandlung unterzogen: Vorbehandlung nach DIN 50 939: Entfetten, spülen, beizen, spülen deoxidieren, spülen FE-Phosphatieren, spülen, nachspülen mit VE-Wasser, trocknen. Dies vermittelt optimale Haftungsbedingungen für die folgende Pulverbeschichtung.

Die Vorbehandlung erfolgt im Tauchverfahren. Dazu ist es notwendig, daß entsprechende Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind und die Enden von Rohrrahmen Auslaufmöglichkeiten für Flüssigkeiten (Bohrungen) haben.


 

Holz-Dekore

Auf das Aluminiumprofil (oder -blech) wird ein QUALICOAT-zugelassener Spezial-Pulverlack beschichtet. Ein Dekorfilm, der die Holzmaserung, das Granitdekor oder Sonderdesign enthält, wird per Hand aufgebracht und in einem Unterdruckofen erneut bei Objekt-Temperaturen um 180 °C über ca. 25 Minuten eingebrannt; Pulverlack und Dekor verbinden sich zu einer Einheit. Damit haben sie für die Außenanwendung einen guten Korrosions- und Witterungsschutz, sind UV-beständig und haben gute abrasive Eigenschaften.

Holzdekore

Dekore an Rundungen, Kanten und (eingeschränkt) Ecken werden mit Hilfe eines speziellen Gegenprofils angepresst. Die Schicht ist bedingt widerstandsfähig gegen eine Reihe von Lösungsmitteln. Farbstiftmarkierungen lassen sich von der Oberfläche mit einer Mischung aus Aceton/Äthanol im Verhältnis 1:1 entfernen.

Der Kunde erhält eine Qualitätsgarantie von 5 Jahren (nach BGB) für die Veredelung mit Holzdekoren. Externe Prüfinstitute überwachen uns laufend im Auftrag der QUALICOAT.

Vorbehandlung:
Gute Haftung mit richtiger Vorbehandlung nach Qualicoat und DIN ISO 10546: Entfetten, spülen, beizen, spülen, deoxidieren, spülen, chromatieren, spülen, nachspülen mit VE-Wasser, Heißtrocknen.

Qualitätssicherung:
Farbgleichheit/Lichtechtheit/Wetterbeständigkeit erhalten Sie durch QUALICOAT-geprüfte Pulverlacke in unserer Produktion. Schichtdicken: 60-80 µm, Einbrenntemperaturen: 160 - 180 °C am Objekt.

Lackhaftung, Dehnbarkeit, Verhalten bei Schneiden/Fräsen/Bohren prüft unsere Qualitätssicherung gemäß Qualicoat-Richtlinien: Gitterschnitt, Dornbiegen, Erichsentiefung und Kugelschlag.

Zur Zeit sind viele Muster wie Holz, Marmor oder Granit lieferbar. Es sind aber auch - ab einer gewissen Größenordnung - eigene Dekore möglich, für jeden firmeneigenen Dekor kann eine (bunte) Oberfläche individuell entwickelt werden.


 

Tauchvorbehandlung

20 Zonen

Materialmaße mm:
L = 7500
B = 1000
H = 2000

  1. Vorentfettung

  2. Entfettung

  3. Beize

  4. (Alkal.) Spüle

  5. (Alkal.) Spüle

  6. Dekapierung

  7. Voranodisierung

  8. (Sauere) Spüle

  9. Fe-Phosphat

  10. (Neutrale) Spüle

  11. Chromat

  12. Spüle

  13. Spüle

  14. (VE-)Spüle

  15. Halteposition

  16. Trocknen

  17. Trocknen

  18. Trocknen

  19. Trocknen

  20. Trocknen


 

Auflagepunkte

Auflagepunkte


 

Sichtseitenmarkierungen

Sichtseitenmarkierungen


 

Umlaufende Sichtseite

Umlaufende Sichtseite


 

Vergleich Naßlack / Pulverlack

Vergleich Naßlack / Pulverlack

Bei der Lacktrockung von Naßlack entsteht durch Verdunsten der Lösungsmittel eine Schrumpfung der Schichtstärke. Ein zu starker Lackauftrag führt zum Abrinnen (sog. "Nasen"). Daher sind Qualitätslackierungen nur im Mehrschicht-Aufbau möglich.